Samstag, 29. April 2017

Tod mit 48 Jahren. Ein Nachruf auf meinen Bruder Mike.

Ich habe heute erfahren, dass mein Bruder am vergangenen Dienstag, 25.04.2017 um 22:30 Uhr, verstorben ist. Er wurde nur 48 Jahre alt. Herzversagen beim Fahrradfahren. Seit Monaten war er wegen Herzproblemen beim Arzt. Für ihn kam es vermutlich nicht so überraschend.

Ich, als sein neun Jahre jüngerer Bruder wusste, wie der Rest der Familie, nichts von seinen Beschwerden, aber wir wussten seit Jahren nichts von seinem Leben, denn er hatte zu allen den Kontakt abgebrochen. Mein Bruder Mike ist tot. Ich muss zugeben, es tut nicht sonderlich weh, denn wenn man fast 20 Jahre keinen Kontakt zueinander hat, ist man sich fremd geworden.


Mike, 12.03.1969 - 25.04.2017
Über den Tod informiert hat mich heute seine älteste Tochter Denise, die zu ihrem Vater ebenso kein Kontakt hatte, da die Ehe mit Melanie in der zwei Kinder entstanden, bereits vor ca. 20 Jahren scheiterte. Kontakt zu seinen Töchtern hatte er nicht, Melanie wollte es so und Mike hatte es versäumt darum zu kämpfen. Kämpfen war sowieso keine Stärke von ihm. Als 1989 die Mauer fiel, nahm er Melanie und ging in den Westen. Es muss kurz nach dem Mauerfall gewesen sein, als man noch nicht wusste, dass der eiserne Vorhang für immer gefallen sei. Melanie und Mike bauten sich in Bergheim bei Köln ein neues Leben auf. Er fand schnell einen Job, machte seinen Führerschein und zeugte sein erstes Kind. Es sah also alles gut aus.


Sein Leben war irgendwie verkorkst


Doch der Schein trügte. Sie fielen auf einen Bauernfänger rein, investierten in ein Immobilienprojekt in Belgien und verloren ihr Geld. Mike begann zu trinken, immer mehr, was die Ehe stark belastete. Es kam noch ein zweites Mädchen zur Welt, er trank weiter, wurde handgreiflich und irgendwann scheiterte die Ehe endgültig. Melanie ging zurück in die Lausitz und brach den Kontakt zu ihrem Ex-Mann ab.

Was blieb, war der Alkohol. Er verlor seinen Job, seinen Führerschein und begann sich zu isolieren. Wir haben nie darüber gesprochen, ich bin mir aber sicher, er fühlte sich in seinem Leben gescheitert. Es erging ihn wie vielen in seiner Generation. Aufgewachsen in der DDR, Mauerfall mit 20 Jahren und auf einmal eine schöne bunte Welt, die voller Versuchungen war. Auf einmal musste man für ein gutes Leben kämpfen, man stand in Konkurrenz zu anderen, was in der damals wirtschaftlich schwierigen Zeit einige Lebensläufe zerstörte. Der Lebenslauf meines Bruders war einer davon. Davon erholt hat er sich scheinbar nie.

Was in den folgenden Jahren passierte, kann ich nur erahnen. Viel weiß ich bis heute nicht. Einige Jahre nach dem Tod meiner Mutter, suchte mein Bruder wieder Kontakt zu meinem Vater. Er lieh sich Geld um seinen Führerschein wieder zu erlangen. Er bekam diesen zurück, fand einen neuen Job als Messe- und Ladenbauer und das erste Mal seit Jahren wirkte es so, als ob es dennoch ein gutes Ende nehmen sollte. Er war viel unterwegs und wann immer er in der Nähe war, besuchte er meinen Vater. Auch mit mir wollte er sich einmal treffen, ich wollte es nicht. 

Irgendwann prügelte er sich mit seinem Chef und war den Job wieder los. Er war schon wieder gescheitert und niemand hörte wieder etwas von ihm. Er verkroch sich in sein Loch, dass ihm sicherlich noch gut vertraut war. Meine Schwester lud ihn zu ihrer Silberhochzeit ein, er kam nicht. Letztes Jahr wollte unser Vater seinen 70. Geburtstag noch einmal mit allen feiern. Keiner von uns kam. Irgendwie scheint unsere Familie verkorkst zu sein. Wir lieben uns, aber jeder steckt so sehr in seinem eigenen Leben fest, dass wir uns viel zu selten sehen.


Sinzig war vielleicht sein Schutzraum


Für meinen Bruder wäre es sicherlich gut gewesen, wenn das Familienband stärker wäre, aber es ist nun leider wie es ist. Wir haben versucht ihm zu helfen, doch immer zu schnell aufgegeben. Wer weiß, wäre nur einer von uns hartnäckiger gewesen, wäre das Leben meines Bruders vielleicht lebenswerter geworden. Vielleicht war es das aber auch, denn niemand von uns weiß wirklich, wie es ihm in Sinzig erging. Vielleicht war Sinzig sein Schutzraum, ein Ort, in der die Welt in Ordnung war, Ein Ort, der ihn vom restlichen verkorksten Leben isolierte. Wir werden es nicht mehr erfahren.

Was bleibt ist die Erinnerung. Ich gebe zu, viele Erinnerungen habe ich nicht. Mein Bruder war neun Jahre älter als ich, wir hatten nicht viel gemeinsam. Mit 17 zog er ins Lehrlingswohnheim, ich kam in die Schule. Er erinnere mich, dass ich mit ihm und seinen Freunden zusammen sein wollte, ich war aber ein Kind und gehörte nicht dazu. Ich rannte ihm heulend hinterher, er wollte mich nicht dabei haben. Ich erinnere mich, dass er eine leere Kassenrolle im Schrank hatte, wo er alles notierte, was ich und nicht er bekommen hatte. Ich erinnere mich, dass er mich abends waschen musste, da unsere Eltern noch arbeiten waren. Ich stand nackt auf der Toilette und er seifte mich mit einem Lappen ab. Er machte mir ein Brot und brachte mich ins Bett. Ich erinnere mich, dass ich nach seinem Auszug sein Zimmer mit dem roten Fernseher erbte, was ihm nicht so rechte passte. 


Einmal rettete er mir das Leben


Letztendlich waren wir normale Brüder, ich war das verwöhnte dritte Kind, er das Sandwich-Kind, dass immer zurück stecken muss. Ich bin froh, dass er neun Jahre älter war, denn so musste ich nicht seinen alten abgetragenen Sachen anziehen. Er hat mir sogar einmal das Leben gerettet. Ich muss vier Jahre alt gewesen sein. Wir waren im Garten, ich spielte an der Wassertonne und fiel kopfüber hinein. Mein Bruder bemerkte es als Erster. Er war gerade am Gurken pflücken, warf den vollen Korb weg, rannte zu mir und zog mich an den Beinen aus der Regentonne.

Als er dann später mit Melanie in Bergheim wohnte, hatten wir die Beiden einmal besucht. Ich wünschte mir einen Gameboy von den Beiden, was aber zu teuer war. Ich erinnere mich, dass er mich einmal im Auto mitnahm und raste mit mir die Serpentinen im Rheinland hinunter. Das war ein tolles Gefühl, dass auch er sehr mochte. Als wir damals zusammen im Auto fuhren, war er für mich einfach nur der große Bruder, vermutlich das erste und einzige Mal.

Nun ist mein großer Bruder tot. Ein Mensch, der mir fremd geworden ist. Dennoch habe ich hier und da an ihn gedacht. Ich wollte wissen, wie er heute aussieht, denn aktuelle Bilder hatte ich nicht. Mein Bruder und ich könnten Zwillinge sein, nur das er die neuen Jahre ältere Version von mir war. Schaut man sich Bilder von ihm und mir im gleichen Alter an, erkennt man keinen Unterschied. Mich hat es interessiert, ob es heute immer noch so ist und wenn ja, hätte ich gewusst, wie ich in Zukunft aussehen werde. Vielleicht finde ich ja einige Bilder von ihm und kann es noch vergleichen, denn es interessiert mich nach wie vor. Und letztendlich ist es vielleicht das Einzige, was wir gemeinsam hatten.


Ich glaube nicht, dass er nichts mit seinen Töchtern zu tun haben wollte


Seine Tochter fragte mich heute, nachdem sie mich über den Tod meines Bruders informierte: "Meine Schwester sagt, Mike wollte nichts mit uns zu tun haben, denkst du das könnte stimmen?" Ich antworte, dass ich es nicht genau weiß, es aber nicht denke. Ich erklärte es ihr mit seinem Lebenslauf und warb um Verständnis. Ich sagte ihr, auch wenn er nicht für euch da war und den Kontakt gesucht hat, ward ihr seine Töchter und auch wenn er es nie gezeigt hat, hat er euch geliebt und nicht vergessen. Daran glaube ich fest, denn bei allem was war, Mike war ein guter Mensch. Je mehr ich darüber nachdenke, erkenne ich in seinem Verhalten auch einiges wieder, was auch Teil meines Charakters ist. Nur hatte ich eine bessere Startposition, denn als die Mauer fiel, war ich bereits elf und konnte mich besser an das neue System gewöhnen.


Grüß' Mama von uns


Ruhe in Frieden, mein Bruder. Du hast es nun hinter dir. Sicher hättest du noch länger Teil dieser Welt sein sollen, aber deine Aufgabe hier auf Erden ist nun zu Ende. Es freut mich, dass du im März auf Gran Canaria warst und so zum Ende deines Lebens noch einmal ein schönes Erlebnis hattest. Vielleicht stärkt dein Tod das Band der restlichen Familie. Vielleicht finden deine Töchter dadurch den Weg in unsere Familie zurück. Es wird sich zeigen. Ich bin mir sicher, du bist nun an einem besserem Ort. Grüß' Mama von uns und sei ein wenig für sie da, denn DU hast ihr am Meisten gefehlt.

Samstag, 25. Februar 2017

OMG es ist 2017

Huch, es sind schon wieder 6 Jahre vergangen, dass ich das letzte Mal etwas postete. 6 Jahre ist das Drama mit Basti her und ich hatte ihn die letzten 5 Jahre bei mir wohnen. Treffer versenkt. Hmm, ich sprach vor zwei Tagen über diesen Blog und hab ihn nun mal wieder gelesen. Ich glaube, ich muss mal wieder etwas schreiben, denn es gibt einen "neuen Basti" - heißt dieses Mal Benjamin und ist ein ähnliches Drama, obwohl eigentlich nicht, aber es ist wie immer kompliziert. Mehr dazu und ein 6-Jahres-Rückblick in Kürze hier.

Montag, 14. März 2011

Ein neues Alter verändert leider auch nichts

Es ist vollbracht, ich bin 33. 33 klingt toll, sieht geschrieben gut aus und stört mich auch gar nicht, dass es ein Alter ist, dass für viel die jünger sind steinalt wirkt. Okay, vielleicht ein bisschen, aber nicht weil es mein Alter ist, sondern weil alles über 30 in den Köpfen jüngerer inakzeptabel ist. Jüngere, da sind wir wieder beim Thema. Ist es mein Alter, dass Leute zwischen 20 und 30 davon abhält sich intensiver auf mich einzulassen oder ist das völlig okay, nur ich habe das Problem, dass mir Leute in meinem Alter nicht wirklich viel geben bzw. mich reizen?

Der Post Einsamkeit aus dem Januar 2008 ist noch immer so aktuell. Ich merke es gerade wieder sehr, dass ich mich total einsam fühle. Einige Umstände haben sich jedoch verändert. Ich habe mittlerweile einen Job, der mich gut beschäftigt und an Arbeitstagen ist es auch in Ordnung niemanden großartig zu haben, der davor oder danach meine Gesellschaft teilt. Es bleiben jedoch die zwei bis drei freien Tage pro Woche. Von diesen Partyexzessen mag ich mich etwas verabschieden. Zweimal im Monat reichen aus, denn je häufiger ich mich dort aufhalte, umso mehr verliert es seinen Reiz und genau das sollte es nicht sein. Basti bleibt in diesem Zusammenhang leider nach wie vor ein Thema. Bin ich auf Parties, weil ich dort Basti um mich haben kann? Schon möglich, obwohl es ja auch gelegentlich so ist, dass ich Basti jenseits der Parties treffe, aber letztendlich verbindet uns nur das Partyleben, in diesem Zusammenhang hat er mich gerne um sich herum, in diesem Zusammenhang kann er mir Nähe geben und ist auch bereit die Stunden danach mit mir im Bett zu verbringen. Das kann es aber nicht sein!

Rufus und Maxi haben mir am Freitag diesbezüglich den Kopf gewaschen. Beide meinten geschlossen, dass ich das mit Basti endlich lassen sollte. Ich sei selbstzerstörerisch und habe es nicht verdient so behandelt zu werden. Ja, und sie haben recht, jedoch hält mich etwas. Ich weiß nicht was es ist, aber mein Gefühl sagt mir, dass ich für Basti mehr als nur die Partygesellschaft bin. Ich denke, ich bin ihm eine wichtige Bezugsperson, auch eine, die er nicht nur freundschaftlich mag, aber ich bin halt kein süßer 21-jähriger, sondern eben der nun 33-jährige Marco. Fast 12 Jahre älter, kein optisch geiler Kerl, na und leider auch jemand, der höchst sensibel ist und ihn gerne an sich binden würde, womit Basti nun gar nicht klar kommt. Julian sagte mir, als das mit Basti anfing, dass man 21-jährige laufen lassen muss. Sie kommen von allein und er hat natürlich recht. Das fiel mir bis vor zwei drei Wochen, vielleicht sind es auch schon vier oder fünf recht einfach, doch dann tauchte Martin auf, der sich ebenso in Basti verknallt hat. Es gibt nur einen Unterschied: Martin ist ein süßer 21-jähriger und ich glaube, dass Basti sich eher auf ihn einlassen könnte, also auf mich. Nachvollziehbar. Da ich das aber nun mit Martin mitbekommen habe, war es für mich nicht mehr möglich Basti laufen zu lassen. Anfangs war Martin für Basti halt jemand, der so total normal ist, gar nichts so mit den vielen Parties zu tun hat und deshalb eine willkommende Abwechslung für ihn war. Martin ist jedoch auch eine kleine Partybitch, nicht im Sinne von Chantal und Berghain, sondern eher Richtung SchwuZ. Doch nach und nach tauchte er halt mit Basti auch auf den Parties auf, die ich eher mit ihm frequentierte, wodurch wir uns in die Quere kamen. Mit wem beschäftigt sich nun Basti, mit wem geht er danach nach Hause, na ja das Chaos nahm seinen Lauf. Martin und ich buhlen um seine Aufmerksamkeit, Martin und ich wollen ihre Position beim Basti festigen – es ist die reine Stutenbissigkeit.

Klug wäre es jetzt sicherlich, sich zurück zu ziehen, aber ich bin nicht bereit Basti an Martin zu überlassen. Nein, auf keinen Fall, denn ich war zuerst da und ich wäre auch der bessere Freund für ihn, was nicht nur ich so sehe, sondern auch von anderen gesagt bekomme. Es ist mittlerweile auch so, dass Basti und ich miteinander in Verbindung gebracht werden. Samstagnacht wurde ich ins GOYA geschleppt und ich wurde mehr als einmal auf Basti angesprochen. Der schönste Satz war: „Wo ist denn dein Süßer heute?“ Okay, ich habe keine Ahnung, wie es sich in der Kombination Martin/Basti verhält, ob es dort auch solche Wahrnehmungen gibt, aber das werde ich wohl nie herausfinden. Na ja, auf jeden Fall eskaliert so langsam die ganze Situation. Es wirkt fast so, als ob Basti das ganze an sich Herumgezerre nicht mehr ertragen kann, was ich total verstehe. Samstagmorgen waren wir zu dritt auf einer Party. Basti war die ganze Zeit bei mir, Martin wollte feiern, aber Basti machte nicht mit. Basti hatte Probleme mit seinen Beinen, ein komisches taubes Gefühl, so schmerzhaft, dass er kaum laufen konnte. Ergebnis: Martin ging nach Hause und Basti kam mit mir, warum auch immer, vermutlich, weil ich ihn bequatscht hatte. Wir hatten schöne Stunden danach. Zusammen ins Bett, eingeschlafen, zwischendurch zweimal Sex, sind aufgestanden, saßen, redeten und dann musste ich zur Arbeit. Basti hatte Martin gegenüber jedoch ein schlechtes Gewissen, traf sich nach mir mit ihm und war dort auch noch einige Stunden, vermutlich hatten auch sie Sex. Ohne Diskussion was es denn nun mit ihnen sei, wird es auch nicht abgelaufen sein, wodurch das Herumgezerre nicht aufhörte. Am Tag danach ging es Bastis Beinen besser, es tat nicht mehr weh, dann dachte er an uns und der Schmerz kam wieder. Ist das nun eine psychosomatische Reaktion auf den emotionalen Stress, den wir beide ihm aussetzen? Irgendwie naheliegend, oder? Aktuell wirkt es so, als ob Basti unter uns beiden einen Schlussstrich ziehen will, denn ich glaube er merkt, dass es für ihn nicht möglich ist, sich für einen von uns zu entscheiden, denn eigentlich mag er sich an niemanden binden du wir beide fordern ihn mehr oder weniger dazu auf. Ich für meinen Teil bin bereit Basti laufen zu lassen, muss mir nur sicher dabei sein, dass ich ihn dadurch nicht an Martin abtrete, denn das, so leid es mir tut, kann ich nicht akzeptieren. Letztendlich habe ich natürlich keinen Einfluss darauf und es ist mir auch bewusst, dass es eigentlich ein ziemlich fieses und egoistisches Verhalten ist. Basti, falls du das hier mal lesen solltest: Es tut mir leid, ich hoffe, du kannst es mir vergeben, dass ich mich so verhalte. Ich weiß, es geht auf deine Kosten und eigentlich sollte es für mich am wichtigsten sein, dass du glücklich bist. Ich kann aber gerade nicht anders. Tut mir wirklich leid.

Mal sehen, wie es sich weiter entwickeln wird. Ich gebe mir noch etwas Zeit. Bernd fragte mich am Freitag etwas sehr wahres, als ich von der Basti-Geschichte erzählte: Warum kann es denn nicht so bleiben wie es ist? Warum brauchst du eine Postionsbekennung? Nun, es ist schön zu wissen, woran man ist, aber eigentlich gebe ich mich damit auch zufrieden, dass es genügt Basti um mich herum zu haben, gelegentlich die Nächte miteinander zu verbringen und Sex zu haben. Wenn da nur nicht Martin wäre, dann wäre alles überhaupt kein Problem.

Eine endgültige Lösung kann es aber natürlich auch nicht sein. Damit bin ich dann wieder bei den Aussagen von Rufus und Maxi: Ich bin selbstzerstörerisch veranlagt und sollte das nicht tun. Ja, ja und nochmal ja. Ich kann aber derzeit noch nicht anders. Hilfreicher wäre es da, wenn meine generelle Einsamkeit nicht so groß wäre. Ich benötige wieder Freunde, die jederzeit für mich da sein können, die mir in solchen Lebenssituationen auf die Beine helfen, Freunde, wie ich sie immer hatte, allen voran Toby, Ralphi oder auch Stephan. Leider sind unsere Leben nicht mehr so miteinander verknüpft und je älter man wird, umso schwieriger wird es neue Freundschaften dieser Art zu finden. Ich muss es halt selber regeln, es wird mir gelingen, aber es wird schmerzhafter sein, als je zuvor. Dummerweise habe ich Hutch nicht mehr, denn er war in solchen Situationen oft die größte Hilfe. Ein treuer Hund, der dir Gesellschaft leistet und mit dir fühlt.

Liebe Welt, schenke mir Kraft!